Vier Friedensbäume wurden in Kamp-Lintfort eingepflanzt

Dies sind die neuen vier Friedensbäume auf dem Karl-Flügel-Platz, direkt vor dem Rathaus.
Dies sind vier Stieleichen, die uns Hoffnung und Kraft geben. Sie berühren unsere Herzen und regen uns zum Nachdenken an. Die Botschaft hinter den Bäumen ist ein Denkmal zu setzen, für den Frieden und zum Gedenken an die Opfer von Rassismus, Krieg und Terror.

Wir sind stolz, Teil so einer Stadt zu sein und auch einen Rat zu haben, der einem solchen Denkmal mehrheitlich zugestimmt hat (einzigen Enthaltungen kamen aus der FDP).

Zusätzlicher Hinweis: Ihr seht in den weiteren Bildern den ursprünglichen Antrag den LIBRA gemeinsam mit der B&H im Integrationsrat gestellt hat. Dieser ist vom Dezember 2021.
Die Bepflanzung hat jetzt vor wenigen Tagen stattgefunden.

Spendenaktion für die Erdbeben-Opfer in der Türkei & Syrien

UPDATE 14.02.2023 :

DANKE KAMP-LINTFORT

Am Montag, dem 06.02.2023, um 04:17 und 13:24 Uhr ereigneten sich zwei unabhängige Erdbeben katastrophalen Ausmaßes in der Türkei und Syrien. Unzählige eingestürzte Gebäude und viele Tote waren die Folge. Bei einer solchen humanitären Katastrophe, haben wir als LIBRA die Entscheidung getroffen, einen kleinen, aber wichtigen Beitrag in Form einer Spendenaktion zu leisten.

Die große Hilfsbereitschaft und Anteilnahme konnten wir seit der ersten Sekunde von den Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Kamp-Lintfort und den umgebenden Gemeinden spüren. Dank euch ist es uns gelungen, bereits nach dem ersten Tag 4 Kraftwagen voller Hilfsgüter per Flugzeug und LKW in die betroffenen Gebiete an AFAD zu übergeben. Bereits nach zwei Tagen erhielten wir die Bestätigung, dass unsere ersten Sachspenden angekommen sind.

Nach direkten und erfolgreichen Gesprächen mit der AFAD und den Behörden in Adana am Mittwoch, den 08.02.2023, wurde es uns ermöglicht, einen eigenen 80 Kubikmeter großen Container zu verschicken. Durch sehr schnelle und hilfsbereite Unterstützung wurde der Transport per Zug bereitgestellt und die Prozedur erleichtert. Am gestrigen Montag (13.02.2023) haben wir den Container nun komplett befüllt.
Heute haben wir alle weiteren bürokratischen Hürden gemeistert, dass einem baldigen Transfer nichts mehr im Wege steht.

Wie das türkische Sprichwort „Damlaya damlaya göl olur“ sagt: Tropfen für Tropfen bildet sich ein See. So hoffen wir, dass wir zumindest einen Tropfen aus Kamp-Lintfort entsenden konnten.
Danken möchten wir an dieser Stelle all den Menschen, die durch ihre Spenden, ihren Postings und ihrem Engagement vor Ort immense Arbeit geleistet haben.
Wir hatten eine super Hilfe bei der Organisation des Containers, der Organisation der Logistikwege, bei der Beschaffung der Kartons, beim Transport und beim Beladen der Güter. Ohne euch wäre diese Spendenaktion so nicht möglich. Daher gilt der Dank euch und euch Allein.

VIELEN HERZLICHEN DANK KAMP-LINTFORT

Ursprünglicher Beitrag:

Für die Opfer des Erdbebens in der Türkei und in Syrien werden ab sofort Sachspenden im LIBRA-Büro, an der Moerser Straße 206 gesammelt.

Folgende Sachspenden werden derzeit noch angenommen:

Babynahrung
Babyzubehör (Schnuller, Trinkflaschen, etc.)
WindelN
FEUCHTTÜCHER
HygienE-Artikel (ZAHNBÜRSTEN, RASIERER, ZahnbürsteN, PADS etc.)
Tierfutter
Heizstrahler
Decken – SchlafsÄckE
Nahrung (Nudeln, KONSERVEN etc.)
Schreibwaren (Stifte, MALBÜCHER, SCHULBEDARF etc.)

Diese können gerne zwischen 9 und 19 Uhr in der Moerser Straße 206 abgegeben werden. Es wird ausschließlich um Neuware gebeten.

Die gespendeten Waren werden mit einem Container nach Istanbul und anschließend nach Adana versendet. Die Spenden werden so lange angenommen, bis der Container befüllt ist.

Antrag „Mitfahrerbank“ zur Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 14.02.2023

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Sehr geehrte Damen und Herren,

die LIBRA beantragt folgende Beschlussfassung:

die Aufstellung von Mitfahrerbänken.

Begründung:
Die Erreichbarkeit von zentralen Orten stellt Bürgerinnen und Bürger oftmals vor Herausforderungen. Denn für viele EinwohnerInnen ohne eigenem PKW, ist der öffentliche Personalverkehr die einzige Möglichkeit.
Doch sind die Preise nicht immer für alle EinwohnerInnen stemmbar. Insbesondere die aktuelle Inflation und auch Themen wie die Altersarmut verstärken diese Situation. Mitfahrerbänke könnten als Ergänzung zum ÖPVN dienen. Zumal dort, wo mit langen Warte- und Umsteigezeiten gerechnet werden muss.
Oft fahren Autofahrer nicht mit voller Auslastung und hätten die Möglichkeit, anderen zu helfen. Auch in Anbetracht der momentanen Energiekrise sollte jede mögliche Einsparung gefördert und unterstützt werden.

Die Mitfahrerbänke sollten an zentralen und durch die ÖPVN schwer erreichbaren Orten der Stadt aufgestellt werden. Mögliche Beispiele sind:

• Innenstadt
o Laga-Eingang (Friedrichstraße)
o Innenstadt-Eingang (Friedrich-Heinrich-Alle/Moerserstraße) o Bushaltestelle Prinzenplatz

  • Krankenhaus
  • Kloster Kamp
  • Kamperbrück
  • Hoerstgen
  • Kamperbrück
  • Niersenbruch
  • Gestfeld
  • Oststraße

Als weitere Funktion an der Mitfahrerbank sollte eine gut sichtbare, umklappbare Beschilderung mit möglichen Zielen aufgebracht werden.
Als mögliche Finanzierung neben dem Haushalt sind Patenschaften oder die Umfunktionierung bestehender Sitzbänke möglich.

Antrag: Verteilung von Willkommenspaketen bei der Neuanmeldung im Bürgerbüro

Microsoft Word – 20221023_Willkommenspaket

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Sehr geehrter Dr. Norbert Thiele,

die LIBRA beantragt folgende Beschlussfassung:

Bürger/innen die neu nach Kamp-Lintfort ziehen, sollen ein Willkommenspaket mit aktuellen Kulturangeboten, sowie weiteren hilfreichen Infomaterialien erhalten.

Begründung:
Derzeit erhalten Bürger/innen die sich im Bürgerbüro einschreiben, kein „Willkommenspaket“ und erhalten alle wichtigen und interessanten Informationen „nur“ durch die Kamp-Lintforter Webseite.

Wir sind der Auffassung, dass man mithilfe von Sponsoren und Vereinen ein interessantes Paket für alle Altersgruppen gestalten kann.
Inhalt des Pakets könnten Gutscheine für lokale Gastronomien, Museen etc., Vereinsflyer, Infoflyer, Abfallkalender, Stadtpläne, Ärztelisten sowie aktuelle Veranstaltungen sein. Bei der Erstellung könnte man z.B. auf die Werbegemeinschaft Kamp-Lintfort zugehen.

Durch die oben aufgeführten Inhalte können neue Einwohner/innen schneller ins Stadtleben integriert werden und auch der Handel in Kamp-Lintfort hätte hier einen neuen und interessanten Kanal, neue Einwohner/innen zu überzeugen.
Die oft thematisierte Quartiersarbeit in Kamp-Lintfort hätte durch dieses Angebot ebenfalls eine weitere Möglichkeit, ihre Tätigkeiten zu entfalten.

Um Kosten einzusparen, sofortige Verfügbarkeit und Flexibilität zu gewährleisten, kann das Willkommenspaket auch digital (z.B. via E-Mail) bereitgestellt werden.

Terrassenüberdachungen in der Altsiedlung

Sehr geehrte Damen und Herren,

letztes Jahr hatten wir dem Bauordnungsamt bezüglich der
Terrassenüberdachungen in der Altsiedlung kontaktiert. Anschließend haben wir mit dem
zuständigen Dezernenten, dem Prof. Dr. Landscheidt, uns über die Thematik per
E-Mail ausgetauscht. Bis heute erreichen uns Anfragen von Bürgerinnen und
Bürgern bezüglich dieser Angelegenheit. Wir wünschen nun, dass die
Fortschritte zum Thema Terrassenüberdachungen in der Altsiedlung schriftlich dargestellt werden.

Bitte um Weiterleitung an den Bürgermeister und die Fraktionen.

Anfrage: „Frauenschwimmtag“ zur Sitzung des Badausschusses am 31.05.2022

Microsoft Word – 20220508_Frauenschwimmtag.docx

Sehr geehrter Prof. Dr. Christoph Landscheidt, sehr geehrter Herr Lidicky,

die LIBRA bittet folgende Fragen schriftlich durch die Verwaltung zu beantworten:

  • In welchem Zeitraum haben die Frauenschwimmtage in Kamp- Lintfort stattgefunden?
  • Aus welchen Gründen wurde der Frauenschwimmtag abgeschafft?
  • Wie hoch waren die Besucherzahlen nach Wochentagen im Jahre 2018 und 2019? Bitte um Angabe in Tabellenform.
  • Welche Voraussetzungen sind für einen möglichen Frauenschwimmtag erforderlich?

Anfrage: Beleuchtung des Förderturms

Sehr geehrter Prof. Dr. Christoph Landscheidt,
sehr geehrter Herr Preuß,

die Beleuchtung des Förderturms genießt große Beliebtheit in Kamp-Lintfort und
darüber hinaus. Wir möchten dabei die Rahmenbedingungen einer dauerhaften
Beleuchtung des Förderturms erfragen. Als Grundlage zur Berechnung der Kosten
sollen dabei die beigefügten Bilder dienen. Wir stellen uns die Beleuchtung des
Förderturmes wie in Bild 1 vor. Dabei soll die Beleuchtung wie in Bild 2 sichtbar in
weiß erfolgen.
Die LIBRA bittet Folgendes schriftlich zu beantworten:

  • Wie hoch sind die Investitions- und jährlichen Betriebskosten
    (aufgeteilt) bei einer dauerhaften Beleuchtung des Förderturms
    nach dem Straßenlaternenzyklus?
  • Wurden die Schäden an der vorhandenen Beleuchtung behoben?

Anfrage: „Beleuchtung Förderturm“ zur Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 17.05.2022

Sehr geehrter Prof. Dr. Christoph Landscheidt, sehr geehrter Herr Preuß,

die Beleuchtung des Förderturms genießt große Beliebtheit in Kamp-Lintfort und darüber hinaus. Wir möchten dabei die Rahmenbedingungen einer dauerhaften Beleuchtung des Förderturms erfragen. Als Grundlage zur Berechnung der Kosten sollen dabei die beigefügten Bilder dienen. Wir stellen uns die Beleuchtung des Förderturmes wie in Bild 1 vor. Dabei soll die Beleuchtung wie in Bild 2 sichtbar in weiß erfolgen.

Die LIBRA bittet Folgendes schriftlich zu beantworten:

  • Wie hoch sind die Investitions- und jährlichen Betriebskosten (aufgeteilt) bei einer dauerhaften Beleuchtung des Förderturms nach dem Straßenlaternenzyklus?
  • Wurden die Schäden an der vorhandenen Beleuchtung behoben?

Antrag: „Installation eines öffentlichen Bücherschrankes“ zur Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport am 18.05.2022

Sehr geehrter Prof. Dr. Landscheidt, Sehr geehrter Dr. Thiele,

die LIBRA beantragt folgende Beschlussfassung:

die Errichtung und Anbringung eines öffentlichen Bücherschrankes für die kostenlose Nutzung.

Begründung:
Ein öffentlicher Bücherschrank ermöglicht es den BürgerInnen, Bücher kostenlos, anonym und ohne jegliche Formalitäten anzubieten. Somit hat jeder Bürger die Möglichkeit diesen Schrank aufzusuchen und sich Bücher auszuleihen.
Außerdem können die BürgerInnen jederzeit bereits gelesene oder ausgediente Bücher kostenlos anbieten und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Somit erneuern sich die Leseangebote im Bücherschrank immer wieder von selbst, ohne dass eine besondere Arbeit verrichtet werden muss.

Das Konzept wurde Anfang der 1990er Jahre entwickelt und hat seitdem mehrere Auszeichnungen erhalten. Ebenso hört man aus vielen Städten, positive Resonanzen über diese Art von Bibliothek.

Wir als LIBRA schlagen daher eine Aufstellung eines solchen Schrankes zunächst im Stadtgebiet vor. Geeignet wären aus unserer Sicht zunächst folgende Standorte:

• Zechenpark
• Karl-Flügel-Platz

Des Weiteren könnte die Herstellung des Bücherschrankes in Zusammenarbeit mit den städtischen Beschäftigungsinitiativen oder in Kooperation mit Schulen in Projekttagen nicht nur kostengünstig hergestellt werden, sondern auch gleichzeitig eine Verantwortung für Literatur schaffen.

Antrag: Bürgerentscheid über die Umbenennung von Straßennamen

Antrag Bürgerentscheid über die Umbenennung von Straßennamen, die aktuell nach umstrittenen und dem NS-Regime nahestehenden Persönlichkeiten benannt sind.“ zur Sitzung des Rats der Stadt am 14.12.2021

Sehr geehrter Prof. Dr. Christoph Landscheidt, die LIBRA beantragt folgende Beschlussfassung:

Die Verwaltung wird beauftragt, einen Bürgerentscheid über die Umbenennung folgender Straßennamen durch die dort wohnenden BürgerInnen durchzuführen:

Agnes-Miegel-Weg
Heinrich-Lersch-Straße Ina-Seidel-Weg
Wilhelm-Raabe-Straße

Begründung:
Personenbezogene Straßennamen würdigen das Leben und Wirken einer Person, die besondere Leistungen für die Allgemeinheit geleistet haben. Zu diesen gehören nach unserer Auffassung definitiv keine Personen, die mit der NS-Diktatur in Verbindung gebracht werden können. Wir dürfen diese Namen heute nicht mehr so stehen lassen und weiter dulden. Stattdessen können wir es in diesen Zeiten als eine Chance sehen, ein klares Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen und neue Namen in diesem Sinne zu vergeben.

So fordern wir eine Aufklärung der BürgerInnen über die oben aufgeführten, umstrittenen Personen mit einem anschließenden Entscheid über die Umbenennung der Straßennamen. Sollten sich die BürgerInnen gegen die Umbenennung entscheiden, so sollten Infoschilder an den besagten Straßen platziert werden.